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Infoabend

4. Februar 2019

unsere leistungen

In einem ersten ausführlichen Gespräch wird zunächst die aktuelle Situation analysiert. Anschließend legen wir gemeinsam mit dem Paar fest, welche weiteren diagnostischen Schritte erforderlich sind. In einem weiteren Gespräch werden dann nach Abschluss der Untersuchungen die möglichen Therapieoptionen erläutert und besprochen, wie und wann und die Behandlung beginnen kann.

Eileiterdurchgängigkeitsprüfung mittels Kontrastultraschall. Diese ambulante Untersuchung ohne Narkose bieten wir Ihnen alternativ zu der herkömmlich empfohlenen Laparoskopie (Bauchspiegelung) an. Ob diese Untersuchung in Ihrem Fall geeignet ist, besprechen wir gerne mit Ihnen persönlich.

Hysteroskopie (ambulante endoskopische Gebärmutterspiegelung), individuell auch Untersuchung auf CD138 (erhöhte Plasmazellaktivität bei chronischen Gebärmutterentzündungen) und CD 56 (Killerzellaktivität).

Bestimmung des Fragmentationsindex bei Spermien (SDI-Test) (hier weitere Informationen)

Auch bei unauffälliger Ejakulatanalyse kann es sein, dass ein erhöhter Anteil von Spermien Brüche der DNA-Stränge aufweist. Dies lässt sich z.B. bei Männern > 37 Jahre nachweisen. Auch Spermien von Rauchern zeigen häufiger diese Auffälligkeiten. Diese Spermien haben dann ein eingeschränktes Befruchtungspotential. Eizellen, die mit solchen Spermien befruchtet werden entwickeln sich im Anschluss schlechter.

Das kann u.a. ein Grund für die sogenannten idiopathische Sterilität sein. Für weitere Informationen sprechen Sie uns bitte an. Informationen finden Sie auch unter www.spzlab.com

Homologe Insemination: Einfache und kostengünstige Behandlungsoption bei Paaren mit mäßig stark eingeschränkter Spermienzahl und/oder -beweglichkeit oder unerklärter Unfruchtbarkeit unter 37 Jahren. Dazu wird nach Auslösen des Eisprung der aufbereitete Samen mittels eines dünnen Katheters in die Gebärmutterhöhle eingesetzt und direkt vor den Eileiter gesetzt.
Heterologe Insemination: Inseminationsbehandlung mittels Spendersamen. Für Paare, bei denen eine Zeugungsunfähigkeit des Mannes vorliegt und auch für gleichgeschlechtliche, lesbische Paare.

In vitro Fertilisation (IVF)
Mittels eines kurzen ultraschallgesteuerten Eingriffs werden Eizellen aus den Eierstöcken entnommen und außerhalb des Körpers befruchtet. Wenige Tage später wird der Embryo direkt in die Gebärmutter eingesetzt. Typische Indikationen sind z.B.: Eileiterverschlüsse, Endometriose, Eizellreifungsstörungen, unerklärte Unfruchtbarkeit (idiopathische Sterilität).
Voraussetzung dafür ist ein hoher Anteil vorwärtsbeweglicher Spermien und eine höchstens geringgradig eingeschränkte Spermienzahl.

Milde IVF 
Im Einzelfall kann auf eine konventionelle Stimulationsbehandlung verzichtet werden und mit einer niedrigdosierten Behandlung bzw. auch im Spontanzyklus versucht werden, maximal 1-3 Eizellen zur Reifung zu bringen.
Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
Hierbei wird ein einzelnes, möglichst optimales Spermium unter dem Mikroskop in die Eizellen eingebracht. Bei stark eingeschränkten Spermienparametern sind damit die Befruchtungsraten deutlich höher als bei der „einfachen“ IVF.

TESE/ICSI
Gewinnung und intrazytoplasmatische Injektion von Spermien aus kryokonserviertem Hodengewebe in die Eizelle. Dies ist eine Option, sollten im Spermiogramm keine oder nur wenige vitale Spermien zu finden sein.

Verlängerte Kultur die Embryonen bis maximal zum 6.Tag nach Eizellentnahme. Sind mehrere Vorkerne entstanden, so hilft die verlängerte Kultur, zu entscheiden, welcher Embryo die besten Aussichten auf eine Schwangerschaft hat. Durchschnittlich erreichen nur etwa 30% der Embryonen dieses Stadium. Etliche bleiben auf dem Wege stehen und entwickeln sich nicht weiter. Durch dieses Vorgehen kann die Chance auf eine Schwangerschaft erheblich gesteigert werden, jedoch ist auch die Zwillingsrate bei Übertragung zweier Blastozysten deutlich erhöht. Deshalb geht der Trend dahin, jungen Patientinnen nur eine Blastozyste zu übertragen.

Wir favorisieren für die Blastozystenkultur unseren sogenannten Tischinkubator. Die Embryonen jeweils eines Paares haben hier eine einzelne Kammer, quasi ein Separee. Im Gegensatz zu herkömmlichen Inkubatoren kommt es zu weniger Schwankungen des Milieus. Das führt zu einer ungestörteren Entwicklung der Embryonen und damit zu einer besseren Chance auf eine Schwangerschaft.

„Schlüpfhilfe“. Hierbei wird die äußere Schale (Zona pellucida) der Eizelle mechanisch mit einer Art Sollbruchstelle versehen. Dies soll das Schlüpfen des Embryos erleichtern, welches Vorbedingung für die Einnistung ist. Empfohlen wird dies bei kryokonservierten Eizellen und Embryonen, bei auffällig verdickter oder unregelmäßiger Zona pellucida oder nach wiederholt erfolglos verlaufener künstlicher Befruchtung. Auch bei Frauen ab Ende 30 ist diese zusätzliche Maßnahme zu diskutieren.

Kryokonservierung von Eizellen(social freezing und Fertilitätserhalt bei Tumorerkrankungen), Eizellen im Vorkernstadium, Embryonen, Spermien und Hodengewebe

Zu erwägen bei unterdurchschnittlicher Befruchtungsrate bei ICSI, wenn die Spermienzahl im unteren Normbereich liegt. Die Befruchtungskapazität nicht ganz ausgereifter Spermien scheint nicht gut zu sein. Jedoch sind diese unter dem Mikroskop nicht immer sicher von den reifen zu unterscheiden. Mittels PICSI kann man vorher das Bindungsverhalten der Spermien untersuchen und gezielt die besseren, reiferen Spermien auswählen.

Kontakt

Telefon: +49 (0)431-55 34 33

E-Mail: info @kinderwunschkiel.de

Mo. bis Fr. 8.00 – 12.00 Uhr

Mo., Di., Do. 15.00 – 18.00 Uhr

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