Hysteroskopie (ambulante Gebärmutterspiegelung)

Sollten sich im Ultraschall Auffälligkeiten hinsichtlich des Gebärmutterschleimhautaufbaus ergeben, so kann eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) sinnvoll sein. Ebenfalls empfehlen wir diese Untersuchung bei vorangegangenen Fehlgeburten und bei Frauen, die auch nach ein bis zwei künstlichen Befruchtungen nicht schwanger geworden sind. In diesem Zusammenhang können wir auch auf Marker testen, die im Zusammenhang mit chronischen Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut stehen.

Bei der ambulanten Gebärmutterspiegelung untersuchen wir die Patientin z.B. auch auf das Vorliegen auf erhöhte Plasmazellaktivität bei chronischen Gebärmutterentzündungen (CD138) und Killerzellaktivität (CD 56).

HSG Hysterosalpingokontrastsonographie / Sonografische Eileiterdarstellung

Im Eileiter treffen Eizelle und Spermien aufeinander und die Befruchtung findet statt. Mögliche Verklebungen im Eileiter lassen zum einen nicht zu, dass die Spermien zur Eizelle schwimmen können. Zum anderen stören Verklebungen auch den Weg des Embryos zurück in die Gebärmutter, wo er sich einnisten und weiterentwickeln soll.
Deshalb ist es sehr sinnvoll, die Eileiter auf ihre Durchgängigkeit zu überprüfen. Ursachen für Störungen der Eileiterfunktion sind zum Beispiel abgelaufene Infektionen im Bauchraum, Voroperationen oder Endometriose. Die Endometriose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Bauchraumes bei Frauen. Hier findet man winzige Ansiedlungen von Gewebe, das dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut gleicht, am Bauchfell, am Darm, an Eileitern, Eierstöcken und Gebärmutter. Die chronische Entzündung kann über Jahre zu ausgedehnten Verwachsungen im Unterbauch führen, die dann auch die Eileiter in Mitleidenschaft ziehen. Die Erkrankung macht sich bei den meisten Frauen durch starker Menstruationsbeschwerden bemerkbar, die häufig im Laufe der Jahre stärker und schmerzmittelpflichtig werden. Aber auch eine vorangegangene Geburt, vor allem ein Kaiserschnitt, kann zu Störungen in den Eileitern führen.

Die klassische Methode, die Eileiterfunktion zu überprüfen, ist die Bauchspiegelung (Laparoskopie). Dabei geht man unter Narkose über den Bauchnabel in den Bauchraum. Über ein bis zwei weitere Zugänge durch die Bauchwand kann sich der Operateur einen guten Überblick über die Verhältnisse im Bauchraum verschaffen. Sollten oben genannte Beschwerden bei Ihnen bestehen, so ist dies die beste Methode, eine
Endometriose zu erkennen, zu behandeln und dabei auch die Eileiter auf ihre Durchgängigkeit zu testen. Diese Operation führen wir selbst nicht durch, begleiten Sie aber gemeinsam mit einer chirurgischen Klinik auf Ihrem Weg.

Eine exzellente Alternative zur Operation für Frauen ohne Beschwerden stellt die Hysterosalpingokontrastsonographie (HSG) dar. Dies ist eine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung mittels Kontrastultraschall. Dabei testen wir Ihre Eileiterfunktion ambulant und ohne Narkose. Die Untersuchung dauert etwa 20 Minuten. Bei dieser Behandlung wird ein Katheter durch die Scheide in die Gebärmutter geführt, an dessen Ende sich ein kleiner, mit Flüssigkeit gefüllter Ballon befindet. Die Patientin verspürt in der Regel nur ein kleines Ziehen, welches mit Periodenschmerzen zu vergleichen ist. Die Kontrastmittellösung wird durch den Katheter in die Gebärmutter gegeben. Diese Lösung enthält kleine Luftbläschen, die dieUltraschallwellen reflektieren und so mittels Sonografie abbilden, wie die Lösung über die Eileiter abfließt. In der Regel können Sie die Praxis nach dieser Untersuchung direkt verlassen. Die Kosten der Untersuchung werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht getragen.

Zyklusmonitoring

Zyklusmonitoring –ist die Beobachtung des natürlichen Menstruationszyklus der Frau durch Ultraschall- und Blutuntersuchungen.

Der weibliche Zyklus hat 2 Phasen. Die erste Phase umfasst dabei die Reifung der Eizelle im Eibläschen (Follikel) bis zum Eisprung. Das Hormon der ersten Zyklushälfte ist das Östradiol, ein Östrogen. In der zweiten Phase wird die Schleimhaut der Gebärmutter auf die Einnistung der befruchteten Eizelle, des Embryos, vorbereitet. Hier spielt das Progesteron oder Gelbkörperhormon die tragende Rolle.
Wir überprüfen diese Phasen mit Hilfe eines vaginalen Ultraschalls zur Follikelgrößenmessung und eines Hormonstatus durch eine Blutentnahme. Anhand dieser Untersuchungen kann erkannt werden, ob es bei Ihnen um hormonelle Störungen des Zyklus gibt. Im individuellen Fall kann eine erweiterte Hormondiagnostik sinnvoll sein.

Kontakt

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